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Betten und Decken vom Regierungspräsidium Gießen für Passagiere am Flughafen Frankfurt

14.01.2010 - Pressemitteilung

Gießen/Wetzlar. Bereits zum dritten Mal innerhalb von wenigen Monaten hat das Katastrophenschutzdezernat des Regierungspräsidiums Gießen (RP) der Fraport AG am Frankfurter Flughafen mit Feldbetten und Einwegdecken ausgeholfen. In Abstimmung mit dem Hessischen Innenministerium stellten die Katastrophenschützer aus Mittelhessen rund 1000 Feldbetten und Decken zur Verfügung.

Witterungsbedingt fielen allein in Frankfurt am vergangenen Wochenende rund 300 Flüge aus. Viele Passagiere mussten unfreiwillig die Nacht auf dem Flughafen verbringen und waren froh über die schnelle Versorgung.

Beim Hessischen Katastrophenschutzzentrallager des RP Gießen in Wetzlar sind die Mitarbeiter auf jegliche Notlagen eingestellt. So lagert dort beispielsweise Spezialausstattung zur Gefahrenabwehr bei Hochwasser, Seuchen und Brandkatastrophen. Die in Wetzlar vorhandene Ausstattung steht hessischen Katastrophenschutzbehörden, Feuerwehren und Hilfsorganisationen zur Verfügung.

Doch nicht erst aufgrund der jüngsten Flugausfälle erhielt der Frankfurter Flughafen Hilfe aus Wetzlar. Als die ersten Überlebenden der Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember 2004 nur spärlich bekleidet aus ihren asiatischen Urlaubsgebieten am Frankfurter Airport eintrafen, transportierten die RP-Katastrophenschützer in einer nächtlichen Alarmfahrt Notbekleidung aus dem Landeslager zum Flughafen.

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