21.05.2008 - Pressemitteilung
Mehr als 2000 Besucher warfen bislang einen Blick durch das Lahn-Fenster an der Klinkelschen Mühle in Gießen. Auf vielfachen Wunsch ist dies ab sofort auch zu festen Öffnungszeiten möglich. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat ist die Mini-Ausstellung mit Blick in die Wasserwelt der Lahn von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Dies teilt heute das Gießener Regierungspräsidium (RP) mit und zieht eine erste kleine Zwischenbilanz über die Besucherzahlen des vor einem dreiviertel Jahr von Umweltminister Wilhelm Dietzel eröffneten Gewässer-Informationszentrums Hessen.
Bislang konnten dort neben Bachforellen und Flussbarschen auch Rotaugen, Rotfedern, Döbel, Barben, Karpfen, Aale, Gründlinge und Ukeleien gesichtet werden. Auch auf typische Schwarmfische wie Hasel und Nasen konnte manch ein Zuschauer ebenfalls schon einen Blick erhaschen. Die etwa 15 m² große Fischbeobachtungsstation hat sich bereits kurz nach ihrer Eröffnung als eine eindrucksvolle Möglichkeit etabliert, Fische in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, sagt Regierungspräsident Wilfried Schmied. Noch bis einschließlich November werden Mitglieder aus den Fischereivereinen Edingen, Oberlahn, Wetzlar und dem AC Gießen sowie RP-Mitarbeiter abwechselnd Dienst zu den neuen Öffnungszeiten übernehmen und Interessierten mit Rat und Tipps zur Seite stehen.
Ein bisschen Glück gehört schon dazu, Fische in freier Wildbahn zu sehen, erklärt Walter Fricke. Denn, so der RP- Fischereiexperte, die Wanderbewegungen seien abhängig von der Jahres- und Tageszeit. Gerade jetzt im Frühjahr, aber auch im Herbst sei dagegen mit höherer Wanderaktivität zu rechnen. Informationen zur Ausstellung finden sich im Schaukasten vor dem Lahnfenster und unter www.rp-giessen.de. Nächster Besichtigungstermin ist Sonntag, der 25. Mai. Gruppen werden um vorherige Anmeldung gebeten.
Regierungspräsidium Gießen